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Polepole auf das Dach Afrikas
Ein Bericht von Patrick Stüber

Der Kilimandscharo – höchster Berg Afrikas und höchster freistehender Berg der Welt – gehört mit einer Dominanz von ca. 5510 m zu den bekanntesten Gipfeln der 7 Summits – den sieben höchsten Bergen der sieben Kontinente. Tatsächlich ist der Kilimandscharo kein einzelner Berg, sondern ein Massiv, das aus drei Bergen besteht. Während der Kibo ("Der Helle") der höchste der drei Berge des Massivs ist, ist der Uhuru Peak ("Spitze der Freiheit") der höchste Gipfel des Kraterrands des inaktiven Vulkans. Ihn zu erklimmen, ist das eigentliche Ziel einer Kilimandscharo-Expedition und steht wohl bei vielen Bergziegen auf der Liste. Obwohl der Uhuru Peak als leichtester Gipfel der 7 Summits gilt, ist er wohl auch der am meisten unterschätzte.
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Bekannt ist der Berg als Postkartenmotiv und einziger immer weißer Riese, der über der Steppe Afrikas thront. Auf dem Weg zum Uhuru Peak werden dabei vier Vegetationszonen vom Regenwald bis zur alpinen Wüste durchwandert. Geboren aus einer Schnapsidee, hat sich im vergangenen Oktober eine Gruppe Lübecker inkl. uns (Robert, Camillo und mir) auf den Weg gemacht, um diesen Gipfel von der Liste zu streichen. Es gibt insgesamt acht Aufstiegsrouten, die zu drei Gipfelrouten zusammenlaufen. Jährlich starten zehntausende Menschen einen Gipfelversuch, von denen ungefähr Zweidrittel erfolgreich sind. Die Herausforderung der Tour liegt nicht im technischen Anspruch, sondern im Höhenunterschied in Kombination mit einer üblicherweise sehr kurzen Tourenzeit von 5-7 Tagen. Eine Akklimatisierung ist dabei quasi nicht möglich. Üblicherweise ist man mit Trägern (bei uns: 35) / Köchen (3) und Bergführern (10) unterwegs. Der Nationalpark darf alleine nicht betreten werden.
Unsere Gruppe hat sich für den Aufstieg über die Machame Route (6 Tage) entschieden, die aufgrund ihrer panoramareichen Ausblicke auch Whisky-Route genannt wird. Zusätzlich bietet sie noch die beste Möglichkeit, sich zu akklimatisieren, führt dafür aber auch über die tatsächlich einzige (!) Stelle am Berg, bei der man zusätzlich zu seinen Füßen auch die Hände benutzen muss (s. später).

Bild2 Tag 1 – Machame Gate (1840m) Machame Camp (3010m) – 1205m | 10.4km
Unsere Tour begann am Machame Gate. Nachdem die Nationalparkgebühren beglichen und die Träger einen Vorsprung bekommen hatten, haben wir uns auf den Weg zu diesem Abenteuer gemacht. Während der Tour war Balak unser Hauptbergführer – ein junger Mann Mitte 20, der als Träger anfing und mittlerweile Bergführer geworden ist. Er erzählte uns, dass Träger nach Gewicht bezahlt werden und i.d.R. nur das Trinkgeld als Lohn am Ende der Tour erhalten. Im Schnitt müssen sie zwischen 15-25 kg tragen. Ihre Ausrüstung müssen sie selbst mitbringen, wobei es sich häufig um Spenden (Jacken, Hosen, Schuhe ...) handelt. Balak, der nebenberuflich als Bergführer arbeitet, um sein Studium und die Familie zu finanzieren, spricht hervorragendes Englisch und hat uns im Laufe der Zeit ein paar Brocken Swahili beigebracht. Bereits kurz nach dem Start, als uns das Tempo sehr langsam erschien, erwiderte er: polepole („langsam lang-sam“), was der Schlüssel zum Gipfel sei.
Der erste Abschnitt führte uns über einen zunächst asphaltierten, später breit ausgebauten Wanderweg quer durch den Regenwald am Fuße des Massivs. Hier leben Affen, Wildkatzen und andere Kleinsäugetiere. Das Wetter war hervorragend und nach anfänglichen 25-30°C wurde es schnell kühler. Leider hatte man aufgrund der dichten Flora kaum Ausblicke. Bereits nach 4 Stunden hatten wir das Machame Camp erreicht, wo wir von unseren Trägern und Köchen bereits erwartet wurden.
Bild3 Ungewöhnlich im Vergleich zu jeder Bergtour, die der Verfasser dieses Berichts davor gemacht hat, gab es ein 3-Gänge Menü (!) mit leckerer Suppe als Vorspeise, Hühnchenpfanne mit Reis als Hauptspeise und Obst als Nachspeise. Während wir aßen, ging die Sonne sehr schnell unter (Abstand zum Äquator 350 km). Als wir dann das Speisezelt (!) verließen, erwartete uns eine Sternenpracht (südliche Milchstraße). Nach einer ausgiebigen Fotosession und Zähneputzen ging es dann bald schlafen, der nächste Morgen sollte früh um 6h beginnen.

Bild4 Tag 2 – Machame Camp (3010m) Shira Camp (3840m) – 865m | 49m | 4.6km
Am Morgen des zweiten Tages (und allen folgenden) weckten uns Moby und ein weiterer Träger sanft mit Kaffee, Tee und Kakao direkt am Zelt / Bett. Nach einem luxuriösen Frühstück mit Porridge, Pancakes und Rührei packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg Richtung Shira Camp.
Schon nach kurzer Zeit verließen wir den Regenwald und gelangten in die Heide, wo die Flora sich öffnete und erste Ausblicke preisgab. Die Strecke war verhältnismäßig kurz und schon nach 3h erreichten wir das Shira Camp – eines der ursprünglichsten Camps im Nationalpark. Der Name kommt vom Shira, dem dritthöchsten Berg des Massivs. Südlich des Lagers befindet sich eine Höhle, in der bis vor 10 Jahren die Träger übernachten mussten. Damals war es ihnen nicht erlaubt bei den Touris, Guides und Köchen zu schlafen. Mittlerweile hat dies der Nationalpark verboten und sie haben separate Zelte im eigentlichen Camp.
Bild5 Im Camp angekommen, hatte man Zeit, sich zu entspannen und das gute Wetter zu genießen. Einige spazierten, andere boulderten am einzigen Fels auf dem Zeltplatz. Da sich die Mehrheit der Gruppe unterfordert fühlte, wanderten wir – nach einem kleinen Snack (Popcorn und heiße Getränke) – zu einem nahen Aussichtspunkt oberhalb des Shira Camps. Dort genossen wir den Sonnenuntergang, bevor es zurück zum Abendessen ging.

Tag 3 – Shira Camp (3840m) Lava Tower (4655m) Barran-co Camp (3960m) – 807m | 669m | 11.8km
Der dritte Tag sollte die erste große Herausforderung mit sich bringen und vor allen Dingen der Akklimatisierung dienen. Nach dem Frühstück ging es mit geringem Anstieg bergauf – das erste Mal über 4000m. Unser Ziel war der Lava Tower – ein riesiger Monolith – direkt unterhalb des Gipfels des Kibo.
Der Weg ist recht unspektakulär und führt aus der Heide ins Moorland und schließlich in die alpine Wüste. Obwohl er relativ einfach war, hat die Höhe den meisten in der Gruppe zugesetzt. Die Ersten klagten über Kopfschmerzen, andere über Appetitlosigkeit oder Übelkeit. Die Höhenkrankheit hatte angefangen uns zuzusetzen.
Bild6 Am Lava Tower angekommen, aßen wir zügig Mittag, was für viele eher Zwang als Genuss war. Nach einer einstündigen Pause ging es bergab Richtung Barranco Camp. Der Abstieg war lang, wenngleich auch einfach. Im Camp angekommen, hatten sich die ersten Symptome der Höhenkrankheit wieder gelegt. Nach einem kurzen Nickerchen mit anschließendem Abendbrot wurden wir abends erneut mit einem prachtvollen Himmel belohnt. Erstmals konnten Schneefelder unterhalb des Gipfels gesehen werden.

Tag 4 – Barranco Camp (3960m) Karanga Camp (4030m) Barafu Camp (4640m) – 1006m | 331m | 7.6km
Am vierten Tag unserer Reise wurden wir mit einem glasklaren Ausblick auf den Kibo geweckt. Die Nachttemperaturen fielen das erste Mal unter den Gefrierpunkt und eine dünne Raureifschicht hatte sich auf den Zelten gebildet.
Heute sollte die technisch anspruchsvollste Stelle vor uns liegen – die Barranco Wall – eine ca. 400m hohe mehr oder weniger steile Wand.
Bild7 Nicht weit hinter dem Camp ist der Einstieg in die Wand. Nach knapp 1h erreicht man dort die Crux der Machame Route. Dank vieler Reiseberichte im Vorfeld waren wir sehr gespannt, wie anspruchsvoll die Stelle wirklich ist. Tatsächlich findet man keine / kaum Bilder im Internet. Die Stelle selbst ist für die meisten erfahreneren Wanderer unspektakulär.
Gezwungenermaßen muss man sich einmal am Fels festhalten und seinen Körper über einem steileren Abhang um den Fels bewegen. Bei mangelnder Trittsicherheit und Schwindelfreiheit könnte das ein Problem werden. Wer mittelschwere Wege in den Alpen geht, wird hier aber kein Problem haben.
Oberhalb der Barranco Wall wird der Weg wieder flacher und man kann den Kibo in seiner Pracht bestaunen. Obwohl man merkt, dass die Luft dünner wird, war meistens noch genug davon vorhanden, um rumzualbern.
Bild8 Im weiteren Verlauf wird eine Rinne (300m ??) durchquert, um schließlich im Karanga Camp anzukommen. Dort wurden wir erneut mit Mittagessen erwartet. Nach einer ausgiebigen Pause und dem Auffüllen unserer Wasservorräte ging es weiter Richtung Barafu Camp.
Der Weg führte dabei vor allen Dingen durch einen wüstenähnlichen Landstrich. Die anfängliche Flora war komplett verschwunden und die Landschaft bestand im Wesentlichen aus Steinen aller Größen bis hin zu Felsen. Obwohl der Weg wenig abwechslungsreich und endlos erschien, waren die Ausblicke am Wegesrand überaus sehenswert. Langsam machte sich das Gefühl breit, dass man dem Gipfel näherkam.
Kopfschmerzen oder Übelkeit – wie am Tag zuvor – hatten die wenigsten. Stattdessen ging es strammen Schrittes Richtung Barafu Camp.
Dort angekommen hatte man einen wunderbaren Blick auf den Mawenzi (o.a. Hans Mayer Spitze, nach dem Erstbegeher) – den zweithöchsten Berg des Massivs.
Nach dem langen Wandertag und einem guten Abendessen ging es schließlich schnell in den Schlafsack, da sich am nächsten Tag erstmals die Chance ergeben sollte, den Gipfel zu erklimmen..

Tag 5 - Barafu Camp (4640m) 600m – Pausentag
Der Weckdienst klopfte pünktlich am fünften Tag um 5:30h ans Zelt. Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es gegen 6:30h los. Wir waren bei Weitem nicht die ersten. Schlangen von Stirnlampen kämpften sich den Berg in einem Bruchteil des Schritttempos nach oben.
Bild9 Nach knapp zwei Stunden und 400m oberhalb unseres Camps fingen bei den meisten Teilnehmern die ersten Symptome der Höhenkrankheit wieder an. Viele hatten die Nacht nicht gut oder gar nicht geschlafen – teilweise sogar gefroren. Kleinste Bewegungen im Schlafsack (z.B. Umdrehen) führten zu einer hohen Atemfrequenz und hinderten einen am Ein– bzw. Durchschlafen. Kurzum: Einige waren extrem müde und fertig.
Nach 2.5h und 600m (auf ca. 5200m) teilte sich die Gruppe auf. Die Mehrheit der Leute ging weiter, die anderen (vier Teilnehmer), darunter auch der Verfasser des Berichts, kehrten schweren Herzens zurück, um den Tag im Lager zu verbringen, zu schlafen und Energie zu tanken.
Das Camp war tagsüber wie leergefegt. Lediglich die Träger, ein paar Guides und wir vier waren vor Ort. Obwohl es am Vortag so gut lief, machten sich Zweifel breit. War es die richtige Entscheidung umzudrehen?
Bild10 Nach einem langen Nickerchen, wurde ich irgendwann wach: Gegen 17h trafen unsere Leute, die den Aufstieg gewagt hatten, im Camp ein. Sie wurden mit Saft empfangen und strahlten über beide Ohren. Wären letztere nicht im Weg gewesen, hätten sich die Mundwinkel vermutlich am Hinterkopf getroffen ...
Alle Weitergegangenen hatten es geschafft – sie waren auf dem Gipfel! Sie schwärmten von dem Moment, machten uns neidisch und setzten uns quasi unter Zugzwang. Nach einer kurzen Pause ging es für sie weiter runter zum Millennium Camp, da es unüblich ist, zwei Nächte im gleichen Camp zu schlafen! Wir anderen vier legten uns erneut hin. Nachts wollten wir zum zweiten Versuch aufbrechen.

Tag 6 - Barafu Camp (4640m) Uhuru Peak (5895m) Mweka Gate (1650m) – 1224m | 4236m | 23.9km
Der letzte Tag unseres Abenteuers begann sehr früh. Um 22:30h des fünften Tages klopfte es wieder am Zelt – der Weckdienst. Uns erwartete ein kleiner Snack – (wieder) viel süßer Tee & Kaffee, dazu Popcorn.
Knapp eine Stunde später begann der lange und mühsame Aufstieg. Wieder waren wir nicht die Ersten. Einige helle Punkte waren bereits am Berg sichtbar. Ansonsten war es stockduster. Die (südliche) Milchstraße erstrahlte in voller Pracht und am Fuße des Massivs sah man die Straßenbeleuchtung von Moshi schimmern. Zu Beginn der Wanderung war die Temperatur bei knapp -5°C. Nach etwa 1.5h (gegen 1:00h nachts) waren wir auf etwa 5100m Höhe. Der Körper war müde, die Beine träge. Nichtsdestotrotz probierten wir zwanghaft ein Gespräch aufrecht zu erhalten, um uns vom Laufen abzulenken. Die Temperatur sank weiter und wir überholten erste Gruppen, in denen Leute schläfrig und eindeutig höhenkrank am Wegesrand saßen. Nach etwa 3h war uns das Sprechen vergangen. Allmählich fing der Kopf leicht an zu schmerzen. Der erste aus unserer 4er Gruppe beschloss bei ca. 5300m wegen starker Übelkeit umzudrehen und nichts zu riskieren. Wieder verging einige Zeit. Immer wieder machten wir kurze Stopps, zwangen uns zu trinken und aßen Kleinigkeiten (Kekse, Müsliriegel ...). Insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass man das Ziel nicht sah, erschien der Weg schier endlos. Polepole bewegten wir uns weiter nach oben. Nach etwa 4h erreichten wir das Geröllfeld unterhalb des Kraterrands auf 5500m. Die Luft war merklich dünner, die Atemfrequenz entsprechend erhöht. Langsam ging der Mond über dem Mawenzi auf.
Bild8 Der Weg fühlte sich an, als ob man auf einer Sanddüne liefe. Setzte man einen Schritt vor, rutschte man einen halben zurück. Erste Zweifel machten sich breit, ob es diesmal klappen würde. Die Temperatur sank weiter, der Schlauch des Trinksystems war eingefroren. Wir beschlossen, dass wir wenigstens den Kraterrand am Stella Point (5739m) erreichen wollten. Offiziell gilt der Gipfel damit als erklommen.
2h und mindestens 20 Kurzstopps später erreichten wir den Kraterrand. Das Schild des Stella Point war sichtbar. Die Temperatur war auf -15°C gefallen. Die Dämmerung setzte ein. Beim Erreichen des Schildes war die Stimmung am Tiefpunkt: Einer von uns war extrem müde und wollte ein Powernap machen. Der zweite hatte starke Kopfschmerzen und wollte nicht stehenbleiben, weil er gefroren hatte. Dem letzten (dem Verfasser dieses Berichts) erging es ähnlich. Wir beschlossen die letzten 200m zum Uhuru Peak zu probieren.
Wider Erwarten kamen wir sehr gut voran. Der Weg war deutlich flacher und fester geworden. Er führte an den Überresten der Gipfelgletscher, die kaum mehr als einzelne Eisblöcke waren, vorbei. Schneefelder – wie man sie aus den Alpen kennt – gab es gar keine mehr. Mit zunehmender Helligkeit konnte man peu à peu den Schatten des Kibo direkt neben dem benachbarten Mount Meru (4563m) sehen. Mit den ersten Sonnenstrahlen des Tages, nach gut einer weiteren Stunde – also nach 7h Wanderung ohne größere Pausen – erreichten wir gegen 6:30h als eine der ersten Gruppen an diesem Tag den Uhuru Peak – den höchsten Punkt des höchsten Berges dieses Kontinents – das Dach Afrikas.
Körperlich total am Ende aber überglücklich postierten wir uns vor dem Gipfelschild und machten ein Foto. Das Gefühl war unbeschreiblich. Das Training am Aperer Freiger hatte gefruchtet (siehe den vorherigen Bericht).
Wie oft hatte man sich diesen einen Moment vorgestellt? Wie häufig hat man Zweifel gehabt, ob man es überhaupt schaffen würde? Wie vielen Leuten hatte man stolz erzählt, zum Kilimandscharo zu reisen, um diesen zu erklimmen? In diesem Moment vergaß man alles – jeden Zweifel, jede Anstrengung und sämtliche Symptome der Höhenkrankheit.
Nach 30min ging es dann mit großen Schritten wieder gen Tal. 2h später erreichten wir das Camp. Orangensaft und drei Stühle in der Sonne erwarteten uns. Nach einem kurzen Nickerchen begann dann der lange Abstieg zum Fuße des Massivs. 3011m tiefer und 15.4km später erreichten wir mit letzter Kraft das Mweka Gate – dem Ausgang des Nationalparks.
Leider existieren aufgrund der Lichtverhältnisse keine Aufnahmen vom Aufstieg.
Im Nachhinein kann man sagen, dass der Kibo konditionell mit durchschnittlicher Fitness machbar ist. Das Abenteuer besteht nicht nur im Wandern an sich. Es ist viel mehr das Gesamtpaket mit allem, was dazu gehört: Vorbereitung auf die Tour, An- und Abreise, Verpflegung, Leben im Camp ...
Bild11 Jedem bergaffinen Menschen sei der Kibo daher empfohlen. Wer weitere Infos zur Reise, einen ausführlicheren Bericht zum ersten Gipfelversuch und mehr Bilder sehen möchte, kann dies unter folgender Internetadresse bekommen: https://worldsend.lima-city.de/tanzania/tanzania01.html

Jedem, dem der Kibo zu extrem erscheint, sei dennoch eine Reise nach Tansania ans Herz gelegt. Derart gastfreundliche, offene und zuvorkommende Menschen trifft man selten.
Auch sei an dieser Stelle nochmal dem Team vor Ort gedankt: Insbesondere sind die Träger die eigentlichen Helden dieser Reise. Ohne sie, wäre der Erfolg der Reise nicht denkbar gewesen. In diesem Sinne: Asante sana! Aber auch die Köche und Guides haben einen hervorragenden Job gemacht.
Leider ist das Postkartenmotiv des Kibos als immer weißer Riese thronend über der Steppe Afrikas so nicht mehr existent. Auch wenn dieses Bild nach Balaks Erfahrung immer Mal wieder vorkommt, wird geschätzt, dass die restlichen Überreste der Gletscher bis 2025 komplett abgeschmolzen sind. Das Naturwunder Kibo wird also in naher Zukunft dem menschengemachten Klimawandel zum Opfer fallen. Schade!